Eine Zigarette pro Tag

Eine neue Meta-Studie, die auf der Auswertung von 141 Einzelstudien basiert und durchaus lesenswert ist, zeigt: Schon eine Zigarette pro Tag erhöht das Risiko für Herzkrankheiten und Schlaganfälle deutlich.

Demnach steigt das Risiko für Herzkrankheiten bei Männern gegenüber Nichtrauchern um 48 Prozent und bei Frauen um 57 Prozent. Auch das Schlaganfall-Risiko erhöht sich signifikant.

Fünf Jahre rauchfrei

Ich bin in diesem Jahr fünf Jahre rauchfrei. Ich bin nicht wirklich „stolz“ darauf, denn es fühlt sich nicht so an, als ob ich dadurch etwas geleistet habe. Im Grunde bin ich nur zum Normalzustand zurückgekehrt.

Rückblickend stellen sich mehrere Punkte heraus:

  • Es war einfacher als gedacht aufzuhören und einfacher als gedacht, nicht wieder anzufangen. Die erste Woche war am schlimmsten, danach hat es mich nie wieder gestört.
  • Man merkt erst nach dem Aufhören, wie hart eklig es wirklich ist und wie es das Bild einer Person nur durch die sensorischen Eindrücke verändern kann. Vor allem, wenn sich Raucher in der Umgebung befinden. Seid ihr selbst Raucher, sagt euch das euer Umfeld in der Regel aus Rücksicht auf euch nicht so glasklar.
  • So gut wie keinen Alkohol trinken hilft vermutlich gerade in der ersten Zeit beim Aufhören.
  • Man ärgert sich stetig, nicht früher aufgehört zu haben.
  • Man gesteht sich final ein, die Dinge hin und wieder schöngeredet zu haben. Auch ich habe (wie in o.g. Studie) mir gerade in der letzten Zeit vor dem Aufhören gesagt, eine Zigarette pro Tag schadet ja nicht so sehr.
  • Man weiß gutes Essen mehr zu schätzen.
  • Ich bin fitter geworden.
  • Ohne Kippe wird man nicht automatisch fetter, aber die Suche nach einer „Ersatzdroge“ endet meist bei Naschereien.

Wie ist das bei euch?

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