Kostenfaktor

Tierarzt Kosten

Ein bisschen Futter, ein paar Spielsachen und das wars. Wer so an die Sache mit einem Haustier rangeht, sollte es von vornherein sein lassen.

Das Tier ist immer fit und muss „nur“ ab und an geimpft werden. So denken wohl einige. Davon kann man nicht ausgehen. Das ist ein Trugschluss. Ich durfte in vielen Jahren mit Haustieren schon oft erleben, dass es den „besten“ Fall nicht gibt. Ein Tier ist oft Luxus.

Es ist ein Kostenfaktor. Teilweise von jetzt auf gleich und oft sogar mehr, als man vermuten mag. Es wird selbstverständlich auch alt und gebrechlich, es entwickelt eventuell Allergien, verdirbt sich mal den Magen, verstaucht sich den Fuß, … was eben so alles passieren kann.

Im Januar war es bei uns (wieder mal) soweit. Dem Kater musste das Komplettpaket verpasst werden. Blutuntersuchungen, Einlauf, Röntgen, Infusionen, … was dann halt so anläuft. Ihm geht es zum Glück wieder gut. Innerhalb von zehn Tagen waren aber „mal eben“ über 800€ weg.

Seid ihr also knapp bei Kasse, überlegt bitte vorher, wie ihr das handeln könnt, wenn es hart auf hart kommt. Auch eine Tierkrankenversicherung kann durchaus ratsam sein. Spart hier nicht am falschen Ende.

Fehlt das Geld? Dann klopft ruhig mal im Tierheim vor Ort an und seid ehrlich, was eure finanzielle Situation angeht. Kranke Tiere sind schwer vermittelbar, darum werden für solche Tiere oftmals die Behandlungen ohne Kosten dauerhaft vom Tierheim-Arzt übernommen. So bekommt solch ein Tier eine Chance auf ein schönes Zuhause und ihr (oft noch für viele Jahre) einen neuen Freund.

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