Instagram, bitte verkauf meine Bilder

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Für mich ist und war ein Instagram-Bild nie etwas besonderes. Das Knipsen eines tollen Fotos ist nichts, was ich kann, durch Instagram wird allerdings das ein oder andere Bild erträglich. Nun räumt man sich, ähnlich wie Facebook oder Twitter, zukünftig das Recht ein, Nutzerfotos zu verkaufen, ungefragt. Okay, legt los! Ich habe jede Menge Katztenfotos, ein paar mal was zu Essen, ein wenig Landschaften und das ein oder andere Gadget fotografiert. Dabei ging es mir nicht um das Bild, sondern um das Teilen. Für mich ist Instagram ein simples Statusupdate, nur in Bildform. Es hat keinen tieferen Wert oder Sinn für mich.

Könnte man eine offizielle Lizenz bei Instagram selbst frei vergeben (hoffe das kommt noch), würde ich jedem erlauben, meine dort veröffentlichten Bilder privat und kommerziell zu nutzen. Wer das hier liest, alle meine Instagram-Bilder stehen ab sofort unter dieser CC-Lizenz. Macht damit, was ihr wollt, denn ich teile etwas, um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, Feedback zu bekommen, mich einfach auszutauschen.

Ich lebe nicht mit der Illusion, dass Facbeook, Instagram, Twitter, Google oder sonst irgendwer nur im Netz sind, um mir etwas zu geben. Ich weiß, sie nehmen auch, daher kann ich abwägen, ob ich bereit dafür bin und was genau ich zurückgebe. Ich finde tolle Inhalte in sozialen Netzwerken, auch bei Instagram, ich tausche mich aus und finde neue Kontakte. Für mich ein Mehrwert, für den ich gern “zahle”. Muss nicht jeder so sehen, aber es wird ja auch keiner gezwungen irgendwo etwas zu teilen.

Update: Alles halb so wild, sagt Instagram.